Der Himmel auf Erden – Wie die Menschheit erwacht

Der Himmel auf Erden – Wie die Menschheit erwacht


Krieg, Armut, Tierquälerei, Umweltzerstörung und Vieles mehr. Bereits Kinder erkennen, dass unsere Erde unter der geistigen Krankheit des Menschen leidet.

Tod oder Heilung – Die Zukunft der Menschheit hängt von einer Entscheidung eines einzigen Menschen ab.


Und dieser Mensch bist du.


Wer das Universum verändern möchte, muss das Atom verändern, aus dem es entspringt. Die gesamte Menschheit ist ein Abbild des einen Menschen. Und seine äußere Welt ist wiederum ein Abbild seiner inneren Welt.


Die Veränderung von allem Äußeren, bedarf daher der Veränderung des Einen Inneren – deines Inneren.

Wer bin ich?


Die höchste Erkenntnis, die wir gewinnen können, ist die Erkenntnis unserer Selbst. Der Weg des Erwachens ist deswegen der Weg der Selbsterkenntnis. Für diesen Weg müssen wir uns der Frage stellen, die ein jedes Leben leitet:


Wer bin ich?

Die Ergründung dieser Frage beginnt in der Regel mit einem Namen. Ich bin Fabian. Im Kleinkindalter werden dem Namen dann neben der Identifikation mit Körper, Alter und Familienstatus noch verschiedene andere Merkmale hinzugefügt. So war ich zum Beispiel aufgrund meiner Verhaltensauffälligkeiten „falsch”. Anderen Kindern werden meist unbeabsichtigt andere Mängel suggeriert. Und auch Kindheiten, die von Außen wie aus einem Bilderbuch wirken, bergen immer Erfahrungen, die uns als Kinder verschiedene Glaubensmuster über uns und unsere Umwelt konditionieren.

Wir lernen mit allem, was wir erfahren. Positiv wie negativ. Und vor allem als Kind ist diese Lernfähigkeit noch sehr hoch. Bis sich mit zunehmenden Alter unser Unterbewusstsein dann immer weiter schließt. Ab jetzt bilden unsere frühkindlichen Konditionierungen den Nährboden für all unsere Gedanken, unsere Gefühle, weitere Glaubenssätze und unser Handeln – also anders ausgedrückt – Unsere frühkindlichen Prägungen bilden die Grundlage für unser gesamtes, restliches Leben.

Daher bleibt der freie Wille für viele Menschen eine Illusion. Wir werden unbewusst von den Erfahrungen unserer Vergangenheit gesteuert, sodass wir unsere Vergangenheit tagtäglich neu kreieren. Beherrscht von fremden Glaubenssätzen, leben wir das fremde Leben von einem fremden Selbstbild. Wir sperren uns in unser eigenes geistiges Gefängnis, ohne es als solches zu erkennen, denn Freiheit beginnt erst, wenn wir uns und das Leben frei von allem sehen, das uns von Außen aufgetragen wird.

Deswegen müssen wir auf dem Weg zu der Erkenntnis unserer Selbst nichts gewinnen. Stattdessen müssen wir all das Gewicht verlieren, das uns die Sicht auf unser wahres Selbst erschwert. Dieses Gewicht in Form von belastenden Gedanken, Gefühlen und destruktiven Glaubenssätzen kann allerdings nicht durch Anstrengung bewegt werden. Es begleitet uns nicht, weil es uns verfolgt, sondern haftet an uns, weil wir es festhalten.

Der innere Raum deines Seins


Jeder Mensch geht den Weg der Selbsterkenntnis. Dabei ist jede Selbsterkenntnis gleich, doch jeder Weg ist anders. Der Unterschied unserer Wege besteht, ungeachtet all der äußeren Eigenschaften, nur darin, wie schnell wir einen Fuß vor den nächsten setzen und wie oft wir hinfallen, bis wir letztlich erkennen und noch wichtiger, nie wieder vergessen, wer wir wirklich sind.

Wer wir wirklich sind, unser wahres Selbst, kann nicht verloren gehen. Du bist bereits dein wahres Selbst. Du warst es immer und wirst es in aller Ewigkeit sein, denn du bist Bewusstsein. Doch diese Seins-Ebene kann innerhalb der Grenzen unseres Geistes nicht vorgestellt und deswegen nicht verstanden werden. Die Lösung liegt jedoch bereits in dem Wort „Bewusst-Sein”. Das Sein muss bewusst erfahren werden.

Wenn du diese Selbsterkenntnis erfahren möchtest, musst du alles loslassen, was deinen Blick in dein Innerstes versperrt. Beobachte deine Gedanken und Gefühle, sobald sie aufkommen. Die Schmerzen aus deiner Vergangenheit und die Ängste vor deiner Zukunft. Indem du sie beobachtest, schaffst du einen Raum zwischen dir und all dem, was du nicht bist und was dich von dir fernhält bzw. fernzuhalten scheint.

Verweile in diesem Raum und beobachte alle Gedanken und Gefühle, die sich in ihm bewegen. Wehr dich nicht gegen sie. Fällt es dir schwer, dann lenk deine Aufmerksamkeit zum Beispiel auf deine Atmung. Atme bewusst tief ein und aus, bis der Druck schwächer wird. Gib deine Widerstände langsam auf und gewähre allem, was in dir ist, den Raum deines Bewusstseins, um zu sein.


Alles, was geschehen ist, formte den Menschen, der du heute bist. Und heute ist die Vergangenheit nur noch eine Fiktion. Nicht die Sache selbst, sondern deine Gedanken und Gefühle darüber. Deine Erinnerungen. Die meisten unserer Wunden sind daher nicht real. Der Schmerz, den sie verursachen hingegen schon. Diesen Schmerz erschaffen wir uns einzig und alleine selbst, doch Heilung kann in einem einzigen Moment geschehen. Erkenne deine Vergangenheit an. Sie hat den Menschen hervorgebracht, der du bist. Ein Mensch, der hinter all den illusionären Schatten hell leuchtet und dem jede Tür der Unendlichkeit offensteht, um sein Leben frei zu gestalten. Danke allem, was dich auf diesem Weg begleitet und dich in die Gegenwart geführt hat.

Diese dankende Annahme ist der Prozess der Heilung. Nimm dir so viel Zeit, wie du benötigst. Und dann lass alles los, was nicht mehr zu dir gehören soll. Alles, was du glaubtest zu sein und alles, was du glaubst, sein zu müssen. Nichts von dem bist du. Danke allen vergangenen Gedanken und Gefühlen, dass sie dich zu dir geführt haben. Dann lass sie in Frieden gehen. So wirst auch du Frieden finden.


Betritt diesen innersten Raum, der immer in dir ist, jedes Mal, wenn dich Gedanken oder Gefühle  belasten. Mit jeder Annahme heilst du dich selbst. Mit jedem inneren Krieg, in dem du Frieden zwischen dir und allem schließt, was du nicht bist, rückst du tiefer in dein wahres Selbst hinein. Du schaffst Bewusstheit und löst mit jedem Mal die konditionierten Reiz-Reaktionsmuster deiner Vergangenheit weiter auf, bis sie dich letztlich alle verlassen haben und das einzige, was bleibt, du bist.

Es ist ein simpler Weg, der dich unumgänglich an dein Ziel führen wird. Praktiken wie Yoga, Meditation und Ähnliches können dich dabei unterstützen. Doch das Erwachen liegt letzten Endes nicht im Tun. Es ist kein Wandel im Denken, Fühlen oder Handeln, sondern ein Wandel im Sein. Ein Bewusst-Seins-Wandel. Dieser Wandel wird sich auch im Geiste sowie auf der materiellen Ebene manifestieren, doch die innerste Veränderung, die alle äußeren Veränderungen einleitet, quellt aus dem Bewusstsein.

Der Himmel in dir


Nachdem du dich selbst erkannt hast, wird sich zunächst nichts verändern. Wenn diese Erwartung in dir ist, kannst du nicht erwachen, denn die wichtigste Erkenntnis unseres Lebens bedingt die Freiheit von Erwartungen. Nach der Selbsterkenntnis wirkt es, als hättest du einen Zaubertrick enttarnt. Du weißt jetzt, dass der Magier einen doppelten Boden benutzt. Du nimmst seinen Zaubertrick deswegen anders wahr, doch das verändert nicht, wie der Zaubertrick funktioniert, wie er aussieht und dass er geschieht.

In unserer materiell-geistigen Welt bewegen wir uns metaphorisch inmitten einer Zaubershow. Sei es die illusionäre Trennung zwischen Subjekt und Objekt, die Identifikation mit Gedanken und Gefühlen oder die Verhaftung in der Imagination der Zeit. Wir sind jetzt ein Teil der materiell-geistigen Welt, deswegen werden sich ihre Mechanismen nicht ändern. Doch durch unsere Selbsterkenntnis wird unsere Wahrnehmung eine neue Tiefe gewinnen und dieser neue Blick wird uns letztlich unumgänglich auch in eine neue Realität führen.

Für diese neue Realität müssen wir nicht nach der Wahrheit suchen. Die Wahrheit ist. Gegenwärtig in und überall um uns. Wir müssen nur alle Illusionen loslassen. Dann erkennen wir die Wahrheit, denn nichts anderes existiert.  

Diese Erkenntnis bedarf einer einzigen Entscheidung. Doch diese Entscheidung muss immer wieder getroffen werden, bis sie letztlich so natürlich ist, wie die Entscheidung zu atmen.


So erschaffst du dein inneres Himmelreich, das sich bis auf unsere äußere Erde erstrecken wird.


Ich danke dir aus tiefstem Herzen.



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